Donnerstag, 14. Februar 2008
Auf der Flucht
Angespannt und kurzatmig sitzt, steht, macht er und mache er nicht - bewältigt er sein Leben.
Flache Atmung ist allgegenwärtig, hat ihn voll im Griff. Er fühlt sich wie die abgepackten eingeschweißten Erdnüsse die man im Kino bekommt. Diese Nüsse haben auch wenig bis keine Luft. Sie leben in einem Vakuum, genau wie er auch.
Er nimmt sich keinen Raum, hat deshalb nicht den Hauch einer Chance klar zu denken und zu handeln.
Alles passiert unbewußt gesteuert.

Er flieht, er ist getrieben, ständig auf der Hatz.


Programmiert ist programmiert!

Ebenso wie das Thema Ehrlichkeit (zu sich selbst und anderen). Es gubt wenig Ehrlichkeit in seinem Leben. Es gibt viel Anpassung und willenloses Abnicken. Auflehnung bringt ja eh nichts, Unterordnung bringt Liebe und Lob.

Ebenso wie das Thema - nie was wirklich richtig machen und dadurch schlecht und wertlos zu sein.
Das sitzt ganz tief bei ihm.

Ebenso wie Gefühle nicht zeigen wollen/können. So etwas tut man nicht, man macht sich nicht so nackig und schützt sich immer maximal.

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